Normalerweise sind keine oder kaum Nebenwirkungen nach einer ästhetischen Faltenbehandlung zu erwarten. Bei der Behandlung mit der herkömmlichen Kanüle kann es jedoch in einigen Fällen zu Hämatombildungen (blaue Flecken) an der Einstichstelle kommen, manchmal zu leichten Hautrötungen (durch manuelle Verteilung des Hyaluron-Fillers im behandelten Areal) sowie leichten Schwellungen (meistens durch ein Schmerz reduzierendes Medikament). Die Rötungen und Schwellungen sind bereits nach kürzester Zeit verschwunden, ein Hämatom kann u.U. eine Woche andauern. Bei der Behandlung mit der stumpfen Kanüle (Pix’L Kanüle) treten diese Nebenerscheinungen so gut wie gar nicht auf. (s. Pix’L Kanüle)

Eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure sollten Sie nur bei einer erfahrenen und gut ausgebildeten Behandler-/in für ästhetische Faltenunterspritzungen durchführen lassen. Achten Sie auf eine kostenlose, kompetente und objektive Beratung vor der Behandlung. Der Behandler-/in sollte sich ausreichend Zeit für Sie nehmen

- Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen wie z.B. Marcumar, Heparin oder während der Einnahme von Medikamenten der Gruppe NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika)

- Während der Schwangerschaft und der Stillzeit
- Bei einer bekannten Allergie gegen einen der verwendeten Inhaltsstoffe.
- Schwere Herzerkrankungen

Die Kosten für eine Faltenbehandlung mit Hyaluron sind von vielen Faktoren abhängig. Sie werden nicht von den Krankenkassen übernommen, sind somit eine Privatleistung. Siehe auch Preisliste.

Diese beiden Präparate können nicht miteinander verglichen werden, da es sich um zwei völlig verschiedene Wirkstoffe handelt. Bei Botulinumtoxin, Botox genannt, handelt es sich um ein Neurotoxin, also um einen Giftstoff. Dieser hemmt die Erregungsübertragung von den Nervenzellen zum Muskel, wodurch die Kontraktion des Muskels schwächer wird oder ganz ausfällt. Wenn der Muskel nicht mehr bewegt werden kann, verändert sich die Mimik, das Gesicht sieht häufig maskenhaft aus.

Hyaluronsäure ist kein Giftstoff, sondern ein körpereigener Stoff, der vor allem in der Haut vorkommt. Obwohl das zur Behandlung eingesetzte Hyaluron biosynthetisch hergestellt wird, sind keinerlei Nebenwirkungen für den Organismus bekannt. Während Botox die Muskulatur lähmt, füllt Hyaluron die Falten auf, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und verhilft dadurch zu einem jugendlichen, frischen und natürlichem Aussehen. (siehe auch Info Hyaluron)

Bei dieser Fragestellung sind sich alle Experten einig: Es gibt kein empfohlenes Alter als Richtwert zur ersten Hyaluronbehandlung. Hyaluronsäure versorgt unsere Haut mit Feuchtigkeit. Körpereigenes Hyaluron und Kollagen werden nach einer Injektion mit biosynthetischem Hyaluron vermehrt produziert. Daher ist die minimal-invasive Behandlung mit Hyaluron selbst ab dem Alter von 25 Jahren bereits von Vorteil. Die Lippenmodellierungen beginnen bereits ab dem 18. Lebensjahr.

- Bin ich mit 75 Jahren zu alt für eine Hyaluronbehandlung?

Diese Frage muss man eindeutig mit „NEIN“ beantworten. Für eine Behandlung mit Hyaluron ist es niemals zu spät. Hyaluron sorgt bei allen Altersgruppen für eine Reduzierung der Faltentiefe, einem frischeren und jugendlicheren Aussehen.

Der positive und nachhaltige Effekt nach einer Hyaluronbehandlung ist für ca. 6-12 Monate sichtbar.

Das lang anhaltende Ergebnis der Hyaluronfiller ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

- je jünger ein Patient-/in desto länger ist ein positives Ergebnis sichtbar. - je häufiger eine Faltenbehandlung erfolgte, umso wirkungsvoller ist der Effekt.

(Für ein lang andauerndes positives Ergebnis, sollte man mit einer dreimaligen Basisbehandlung im Abstand von drei Monaten beginnen. Dadurch erreicht man eine Langzeitwirkung. Danach sollte man das behandelte Areal im Abstand von ca.zwei Jahren erneut mit Hyaluronsäure wieder auffrischen

- meiden Sie möglichst Sonne und Solarium für mindestens eine Woche, nutzen Sie anschließend einen guten Sonnenschutz.

- verzichten Sie am Behandlungstag auf Saunagänge und Sport.

- vermeiden Sie nach der Behandlung für einige Stunden unnötige Berührungen im behandelten Bereich.